Philosophie & Arbeitsweise
Ein Hund braucht klare Grenzen, ein herzliches Miteinander und einen Menschen, dem er vertrauen kann. Auf einer stabilen Bindung baut alles Weitere auf – und je zuverlässiger der Hund, desto mehr Freiheiten kann er genießen.
Eine innige Beziehung zwischen Mensch und Hund, die auf gegenseitiger Zuverlässigkeit beruht, ist unabhängig von Leckerli, Spiel- und Beuteobjekten. Jede Alltagssituation lässt sich mit einer respektvollen, von Herzen geprägten Beziehung und verständlicher Kommunikation viel leichter meistern. Das erreicht man nicht durch einseitige „Dressur“ oder ausschließlich positive Verstärkung: Der Hund braucht ebenso Grenzen, die ruhig, aber bestimmt durchgesetzt werden, und eine faire, konsequente und vertrauenswürdige Führung.
Hilfsmittel reduzieren wir auf ein Minimum. Im Vordergrund stehen die soziale Interaktion und Kommunikation zwischen dir und deinem Hund. Als Bestätigung setzen wir – je nach Hund – sanfte Streicheleinheiten, stimmliches Lob, soziales Spiel oder Leckerchen ein.
Was uns ausmacht
Methodenvielfalt
Fort- und Ausbildungen bei verschiedenen Profis aus der Hundeszene – wir arbeiten aus einem breiten Werkzeugkoffer. Viele Wege führen nach Rom, und jedes Mensch-Hund-Team ist etwas Besonderes.
Persönliche Beratung
Wir nehmen uns Zeit für dich und deinen Hund. Tipps, die genau auf deine Wünsche und Ziele zugeschnitten sind, sind der effektivste Weg zu einer harmonischen Beziehung.
Vielseitiges Angebot
Vom Welpen bis zum Senior: Alltagstraining in der Gruppe, Themenkurse, Lernspaziergänge, Seminare und Workshops auf unserem Gelände in Ulm.
Qualifikationen
Seit 2010 beschäftigen wir uns intensiv mit dem Thema Hund. Wir haben uns bei verschiedenen erfahrenen Trainern schulen lassen – auch weit weg von Ulm – und dabei viel Wert auf die praktische Arbeit mit unterschiedlichsten Hunden gelegt, auch im Bereich Aggression. Wir sind lizenzierte Hundetrainer mit Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz, erteilt durch das Veterinäramt Alb-Donau-Kreis.
Eine Auswahl unserer Fort- und Ausbildungen:
- 2023 – Sara Brüstle: „Jagdkontrolle für Hund & Halter“, 2-Tages-Seminar
- 2021 – Daniel Herter: „Train the Trainer“, 3-Tages-Praxisseminar
- 2019 – Gerd Leder: „Das Jagdverhalten verschiedener Rassen“ und „Individuelle Lösungsansätze für jagende Hunde“
- 2019 – Hunde-Akademie Perdita Lübbe: Lehrgang „Aggression“, 12-tägige Fortbildung im Tierheim Viernheim
- 2018 – Sami El Ayachi: Workshop zu Kooperation und Kommunikation
- 2016 – Gerd Schuster (Hundezentrum Mittelfranken): „Professionelles Arbeiten mit aggressiven Hunden“, 5-Tages-Workshop
- 2015 – Normen Mrozinski und Franzi Backof: „Lerntheorie in der Praxis“ & „Rassekunde für Hundetrainer“
- 2014 und 2015 – Thomas und Ina Baumann: „Raufer – innerartliche Sozialaggressionen“
- 2015 – Ines Kivelitz: „Leinenpöbler – von Rambos, Schreihälsen und Angsthasen“
- 2014 – Hans Brings: Arbeit mit verhaltensauffälligen Hunden aus dem Tierheim München, 5-Tages-Praktikum
- 2014 – Hundeakademie Perdita Lübbe: „Arbeiten mit aggressiven und verhaltensauffälligen Hunden“, Tierheim Heidelberg
- 2013 – Hans Schlegel (Schweiz): Ausbildung inklusive bestandener Prüfungen
- 2012 – Thomas und Ina Baumann: „Stress bei Hunden – Stressanalytik und Stressbeurteilung“
- 2011 – Andrea Kühne: nonverbale Kommunikation mit dem Hund
- 2010 – Michael Grewe: „Mein Hund ist ein Raufer“
Unsere Hunde
Wer Hunde liebt und gerne mit ihnen und ihren Menschen arbeitet, teilt sein Leben natürlich mit eigenen Vierbeinern. Unsere Trainingsassistentinnen unterstützen uns beim Training und bei der Pflege unserer Trainingsgelände in Ulm und Langenau:

Mila
Unsere Labrador-Hündin lebt seit ihrer 9. Lebenswoche bei uns – energiegeladen, aufgeweckt, total verfressen und manchmal ein echtes Schlitzohr. Dank ihrer Zuverlässigkeit begleitet sie uns überall hin und hilft beim Training mit.

Mo
Unsere Harzer-Fuchs-Hündin ist ein sehr wachsamer kleiner Wirbelwind und bereichert unser Leben und den Hundeschul-Alltag.
Wie alles begann
Wir sind beide mit Hunden aufgewachsen. Weil Jobs und Wohnsituation lange keinen eigenen Hund zuließen, übernahmen wir Patenschaften im Tierheim – und lernten Amigo kennen: einen mittelgroßen Mischling, der wegen mehrerer Beißvorfälle ins Tierheim gekommen war und Menschen kaum vertraute. Aus den ersten schwierigen Spaziergängen wurde eine tiefe Verbindung, und nach etwa zwei Jahren zogen wir sogar um, um Amigo zu uns nehmen zu können.
Auf dem Hundeplatz wurde er zum Musterschüler – im Alltag aber blieben Hundebegegnungen schwierig. Erst als wir gelernt hatten, an uns selbst zu arbeiten, an innerer Ruhe, Zielklarheit und Ausstrahlung, veränderte sich alles: Amigo lernte, sich an uns zu orientieren, sich führen zu lassen und uns zu vertrauen. Er wurde ruhiger, entspannter und bekam Freiheiten, die vorher undenkbar waren. „Man bekommt nicht immer den Hund, den man will, aber immer den Hund, den man braucht“ – diese Erfahrung prägt unsere Arbeit bis heute.
